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Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Fragenübersicht:

Frage 1: Auf welcher Grundphilosophie - neben "Open Surce" -  beruht Rechtsratpedia?


Frage 2: Was haben die „Rechtsrat-Rebellen“ von Rechtsratpedia mit den „Software-Rebellen“ von Linux gemeinsam?

Frage 3: Von welchem existierenden Vorbild aus dem juristischen Bereich wurde Rechtsratpedia inspiriert?


Frage 4:Was unterscheidet unsere kostenlose Rechtsberatung und das kostenlose Betriebssystem "Linux" von dem kostenlosen Online-Lexikon "Wikipedia"?

Frage 5: Wer brachte Deutschlands erstes Geschäftsmodell für kostenlose Rechtsberatung* auf den Markt?

Frage 6: Welches sind die zentralen Werke der Fachliteratur zum Thema „Geschäftsmodell Kostenlos“?

Frage 7: Wie unterscheidet sich, neben der Unentgeltlichkeit, die Grundphilosophie unserer „Open Source“ - Rechtsberatung von der herkömmlicher „Online-Rechtsberatungen“ wie „Frag-einen-Anwalt.de“?

Frage 8: Gibt es andere kostenlose „Online-Rechtsberatungen“, bei denen nicht Anwälte, sondern Nichtjuristen beraten?      

Frage 1: Auf welcher Grundphilosophie - neben "Open Source" - beruht Rechtsratpedia?
Auf der Grundphilosophie von „Wikinomics“: Allein bist du wenig, nur gemeinsam mit anderen bist du stark und kreativ. Statt "jeder gegen jeden" heißt es jetzt "jeder mit jedem"! Voneinander lernen und dem anderen helfen, selbst wenn er Konkurrent oder Mitbewerber ist.

Menschen arbeiten nach der Vorstellung selbstorganisiert ohne Hierarchien und starre Organisationsstrukturen gemeinsam an Projekten, die durch vier Faktoren  charakterisiert sind:

- freiwillige Zusammenarbeit
- Offenheit
- eine Kultur des Teilens
- globales Handeln

Frage 2: Was haben die „Rechtsrat-Rebellen“ von Rechtsratpedia mit den „Software-Rebellen“ von Linux gemeinsam?
Sie stellen ein kapitalistische Grundprinzip in Frage. Das Prinzip, dass Leistungen etwas kosten müssen, um mit diesen Geld zu verdienen.

Frage 3: Von welchem existierenden Vorbild aus dem juristischen Bereich wurde Rechtsratpedia inspiriert?

An der amerikanischen Harvard-Universität gibt es ein „Open Source“ Projekt juristischer Online-Beratung: Das „Open Law Projekt“. 

Dazu schreibt Linus Torvalds, der „Open Source Erfinder“ in seinem Linux-Buch (S. 242):
Heute breitet sich der Open-Source-Gedanke auch jenseits von Technik und Wirtschaft aus. An der juristischen Fakultät der Harvard-Universität haben die Professoren Larry Lessig (der heute in Stanford lehrt)  und Charles Nesson das Open-Source-Modell auf das Rechtswesen übertragen. Sie begannen das Open Law Projekt, das sich auf ehrenamtliche arbeitende Anwälte und Jurastudenten stützt, die Meinungen und Rechercheergebnisse auf der Website des Projekts veröffentlichen und so die Vorbereitung von Anträgen und Schriftsätzen unterstützen, die das amerikanische Gesetz zur Erweiterung des Urheberrechts (United States Copyright Extension Act) anfechten.  Dahinter steht die Theorie, dass die stärksten Argumente entstehen, wenn möglichst viele juristische Köpfe an einem Projekt zusammenarbeiten und durch Postings und deren Beantwortung ein Berg von Informationen zusammenkommt. Die Website faßt die Vor- und Nachteile gegenüber der herkömmlichen Vorgehensweise prägnant zusammen: „Wir gehen davon aus, daß der Gewinn an Darstellungstiefe und Argumentationsbreite den Verlust an Geheimhaltung aufwiegen wird.“

Frage 4: Was unterscheidet unsere kostenlose Rechtsberatung und das kostenlose Betriebssystem "Linux" von dem kostenlosen Online-Lexikon "Wikipedia"?
Hinter uns und "Linux" steckt ein Geschäftsmodell, durch das trotz der Kostenlosigkeit Geld verdient wird. Hinter "Wikipedia" steht kein Geschäftsmodell.

Frage 5: Wer brachte Deutschlands erstes Geschäftsmodell für kostenlose Rechtsberatung* auf den Markt?
Dies war Dr. Welf Haeger, der schon 2013 „MeinGratisanwalt.de“ gründete, das auf dem Prinzip „Freemium“ beruhte.

Frage 6: Welches sind die zentralen Werke der Fachliteratur zum Thema „Geschäftsmodell Kostenlos“?
a) Wie Unternehmen auf Gratisangeboten gründen können, ist das Thema des Buches  “Free-Kostenlos” des amerikanisches Internet-Vordenkers Chris Anderson (Einen Blick in das Buch können sie hier werfen).

b) Zum „Geschäftsmodell Kostenlos“ schreibt der „Harvard Business Manager“ – die renommierteste Management-Zeitschrift der Welt - in der Ausgabe August 2011 unter der Überschrift: „Strategien gegen Gratisanbieter“:

„Kostenlose Produkte breiten sich immer mehr aus – nicht nur im Internet, sondern auch bei physischen Produkten. Für etablierte Unternehmen ist das oft eine ernste Bedrohung. …….

Das Geschäftsmodell „gratis“, groß gemacht von Online-Unternehmen wie Google, Adobe oder Mozilla, verbreitet sich zunehmend auch in der physischen Welt, etwa bei Medikamenten, Fluggsellschaften und Autos….….

Wir haben fünf Jahre lang in den verschiedensten Branchen untersucht, wie 34 etablierte Anbieter auf konkurrierende Gratismodelle reagieren. Dabei haben wir im nicht digitalen Bereich keinen einzigen Fall gefunden, in dem sich ein Unternehmen gegen Konkurrenz durch kostenlose Angebote hätte behaupten können.“

c) Kerstin Hoffmann hat das Buch „Prinzip Kostenlos“ geschrieben.

Frage 7: Wie unterscheidet sich, neben der Unentgeltlichkeit, die Grundphilosophie unserer „Open Source“ - Rechtsberatung von der herkömmlicher „Online-Rechtsberatungen“ wie „Frag-einen-Anwalt.de“?
Unser Denkansatz beruht auf dem Prinzip „Zusammenarbeit statt Aussperrung“. Im Gegensatz zum Denkansatz der Leute von „Frag-einen-Anwalt“.

Die Leute von „frag-einen-anwalt“ denken vielleicht:
Für uns ist wichtig, was für unsere Vertragsanwälte gut ist. Damit ein Vertragsanwalt seinen Profit nicht teilen muß, soll nur der Schnellste das Mandat für sich allein bekommen. Egal, ob er für das Rechtsproblem fachlich qualifiziert ist. Er darf „eine Mauer um seine Beute aufbauen“, um andere Anwälte von der Beratung „auszusperren“.

Wir denken:
Für uns ist wichtig, was für unsere Mandanten gut ist. Wir erheben anders als „Frag-einen-Anwalt.de“ keine „Eintrittsgebühr“ für Anwälte von knapp 200 Euro im Jahr und brauchen niemand die „Beute“ exclusiv zu sichern.

Warum also soll nur ein einziger Anwalt den Mandanten beraten dürfen?

Wir „reißen die Mauern um die Einzelkanzlei nieder“ und geben kanzleiübergreifend jedem der 160 000 deutschen Anwälte die Möglichkeit, sein Wissen einzubringen.

Damit eine Open Source Anwalts-Community als virtuelle „Riesen-Kanzlei“ mit
160 000 potentiellen Beratern entstehen kann nach dem Motto: „Gemeinsam werden wir Deutschlands größte Kanzlei.


Frage 8: Gibt es andere kostenlose „Online-Rechtsberatungen“, bei denen nicht Anwälte, sondern Nichtjuristen beraten?

Ja, z. B.:

Facebook-Gruppe "Dein Recht! Selbsthilfegruppe für Rechtsfragen
quora.de
gutefrage.net
recht.de
juraforum.de/forum
xing.de

Zwar ist es Nichtjuristen nach § 6 Rechtsdienstleistungs-Gesetz verboten, eine individuelle Rechtsberatung zu erteilen. Doch der Gesetzesverstoss wird seit Jahren geduldet.

Deshalb können Sie Ihren Rechtsfall mit dem Ziel, kostenlose Rechtsberatung zu erhalten, gleichzeitig auf den genannten Frage-Antwort- und Social Media-Plattformen veröffentlichen.        










* Umfasst nicht die Prüfung der Erfolgsaussicht eines Rechtsmittels (§ 34 I 1, letzter Halbsatz RVG)